Navi4life - nach der Firmung geht`'s weiter

Mit der Firmung endet nicht einfach alles. Navi4Life ist ein freiwilliges Angebot für alle Jugendlichen, die Lust haben, weiter unterwegs zu sein – gemeinsam mit anderen aus dem Pastoralen Raum Börde-Egge sowie den Nachbarräumen Brakel und Warburg.

Dabei geht es nicht um Unterricht oder Pflichttermine, sondern um Begegnung, Austausch und die Frage:
Was bewegt mich eigentlich? Was gibt mir Halt? Und wie möchte ich mein Leben gestalten?

Im Mittelpunkt steht das Logbuch „Mein Leben – windschief und glänzend“. Dort findest du kreative Aufgaben, Fragen zum Nachdenken, Platz für eigene Gedanken und Geschichten von anderen Jugendlichen. Du entscheidest selbst, wie intensiv du dich damit beschäftigst.

Navi4Life lebt von Gemeinschaft, Offenheit und deinen Ideen. Eingeladen sind alle, die Lust darauf haben – egal, ob sie gerade gefirmt werden, schon länger gefirmt sind oder einfach neugierig geworden sind.

Zeitplan
  • 31. Mai 2026 – Anmeldeschluss
  • 2. oder 9. Juli 2026 – Workshop zum Einstieg ins Logbuch (18:00 – 20:30 Uhr, Jugendhaus Hardehausen)
  • Sommer 2026 – Zeit für eigene Treffen, Austausch und Aktionen
  • 04.–06. September 2026 – Gemeinsames Abschlusswochenende in Hardehausen

Weitere Infos und Anmeldung:
dekanat-hx.de/navi4life

Rückblick Firmfeiern

Sonntag, 1. März 2026

Peckelsheim

Freitag, 27. März 2026

Willebadessen

Samstag, 18. April 2026

Borgentreich

Natzungen

Sonntag, 26. April 2026

Körbecke

Unter dem Leitwort „Der Heilige Geist – der Wind, der verändert“ haben sich in den vergangenen Monaten rund 130 Jugendliche im Pastoralen Raum Börde-Egge auf den Empfang der Firmung vorbereitet. Die Vorbereitung begann im September 2025 und stand unter der Leitfrage: Was bewegt und verändert mich – und was will Gott in Bewegung bringen?

In den vergangenen Wochen fanden die Firmfeiern in den Gemeinden Peckelsheim, Willebadessen, Borgentreich, Natzungen und Körbecke statt. Die Gottesdienste wurden von Weihbischof Josef Holtkotte gefeiert und waren vielfältig musikalisch gestaltet – neben Orgelspiel unter anderem durch den Chor Laudate, die Kirchenband Adsum cantando sowie Projekt-Bands mit Jugendlichen. In seiner Ansprache betonte der Weihbischof, dass der Glaube zum Leben gehört und nicht nebensächlich ist. Er ermutigte die Jugendlichen, dessen Bedeutung für sich zu klären und daraus konkrete Schritte für ihren eigenen Weg abzuleiten.

Inhaltlich war die Firmvorbereitung als gemeinsamer Weg angelegt, der zentrale Fragen in den Blick nahm: die persönliche Lebenssituation, Beziehungen, das eigene Gottesbild und Formen des Gebets. Auch die eigenen Fähigkeiten und Talente wurden thematisiert und mit der Frage verbunden, welche Rolle sie im eigenen Leben und in der Welt spielen können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Auseinandersetzung mit dem Heiligen Geist und der Bedeutung der Firmung.
Zu Beginn fanden Informationsabende für Jugendliche und Eltern statt. Anschließend konnten die Teilnehmenden zwischen zwei Formaten wählen: fünf Gruppentreffen oder ein Vorbereitungswochenende. Beide Wege vermittelten die gleichen inhaltlichen Schwerpunkte.
Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung war die Mitwirkung von Teamern, überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Sie begleiteten die Treffen und Wochenenden und trugen wesentlich zur Gestaltung bei.
Ergänzend wurden freiwillige Projekte angeboten, darunter Jugend- und Musikabende, Workshops zu Zukunftsfragen und Künstlicher Intelligenz, ein Orgelworkshop sowie ein Gespräch mit einer Bestatterin. Die Teilnahme daran blieb aber insgesamt gering.
Den Abschluss der Vorbereitungszeit bildeten gemeinsame Treffen an allen Firmorten, die der Reflexion dienten. Im Mittelpunkt standen der Rückblick, persönliche Gespräche, die Möglichkeit zur Beichte sowie die praktische Vorbereitung der Firmfeiern.

Die Auswertung des Feedbacks zeigt, dass der überwiegende Teil der Jugendlichen die Vorbereitungszeit positiv erlebt hat. Viele gaben an, dass sie Freude daran hatten und die Zeit für ihre persönliche Entwicklung und Gottesbeziehung als hilfreich empfanden.
Verantwortlich für die Firmvorbereitung waren Gemeindereferent Matthias Hein und Pfarrer Bernd Götze. Ein besonderer Dank gilt den Teamern, die sich mit großem Engagement eingebracht haben.

Mit der Firmung ist die gemeinsame Zeit nicht abgeschlossen. Vielmehr besteht die Möglichkeit, den begonnenen Weg fortzusetzen: Gemeinsam mit den Pastoralen Räumen Brakeler Land und Warburg wird das Projekt „navi4life“ angeboten. Es richtet sich an Jugendliche, die sich weiter austauschen oder engagieren möchten. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Wochenende im Jugendhaus Hardehausen.
Die Firmvorbereitung versteht sich damit als ein zeitlich begrenzter Abschnitt, der Impulse für eine weiterführende Auseinandersetzung mit Glaube und Leben geben soll und eine positive Erfahrung mit Kirche vermitteln will.

Anmeldung zur Firmung

Schön, dass du dich zur Firmung anmeldest!
Bitte fülle das Formular vollständig und sorgfältig aus. Deine Angaben brauchen wir für die Organisation der Firmfeiern. Außerdem werden sie danach in unseren Unterlagen gespeichert, damit später – falls z. B. einmal ein Nachweis gebraucht wird – alle wichtigen Daten vorhanden sind.

Anmeldeschluss ist jeweils 10 Tage vor der Firmfeier!

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Der Ort ist nicht frei wählbar. Jeder Gemeinde wurde bereits ein Firmort zugeteilt, siehe Übersicht weiter unten auf dieser Seite.

Anmeldeschluss ist jeweils 10 Tage vor der Firmfeier!

Eltern und Patin / Pate

Kurzinfos zum Firmpaten / zur Firmpatin:

  • katholisch und selbst gefirmt
  • nicht aus der Kirche ausgetreten
  • nicht Vater oder Mutter
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Den Link zu unserer Datenschutzrichtlinie findest du ganz unten auf der Seite.

Projekte

Was bedeutet Firmung?

Die Firmung ist ein bedeutender Schritt im katholischen Glauben. Man könnte sagen: Du wirst „spirituell volljährig“. Vielleicht wurdest du als Baby getauft – damals haben deine Eltern und Paten „Ja“ zum Glauben gesagt. Mit der Firmung bist jetzt du dran: Du entscheidest selbst, ob du „Ja“ zu Gott und zum Glauben sagen willst.
Übrigens: In der Anfangszeit der Kirche wurden Taufe, Kommunion und Firmung direkt hintereinander gefeiert – meistens bei Erwachsenen. Erst als man angefangen hat, auch Babys zu taufen, wurden diese drei Sakramente aufgeteilt, so wie wir es heute kennen.

Bei der Firmung bekommst du die Kraft des Heiligen Geistes – stell dir das wie einen inneren Boost oder eine Extra-Portion Mut und Vertrauen für dein Leben vor. Es geht dabei nicht um Tests oder darum, alles auswendig zu wissen.
Es geht ums Erleben, Spüren, Vertrauen. Gott zeigt sich oft nicht im Kopf, sondern im Herzen – in Momenten, die dich berühren. Die Firmung will dich stärken für alles, was kommt. Du brauchst kein perfektes Wissen, sondern Offenheit. Glaube ist Beziehung – nicht Theorie.

Kontakt

Bernd Götze

Leitender Pfarrer

  • 0 56 46 / 66 3

  • pastor.goetze (at) gmx.de

Matthias Hein

Gemeindereferent
Dekanats-Jugendseelsorger