Auf unseren Gemeindeseiten finden Sie viele tolle Fotos von allen Orten und Kirchen des Pastoralen Raumes. Der Fotograf Noah Gievers (gievers-fotografie.de) aus Borgentreich hat die meisten dieser Schnappschüsse geschossen. 

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Helmern (ELMERI) setzt sich zusammen aus elan = stark und mari = Wasser – „starkes Wasser“.

„Civitas ELMERI unter der Karlsburg wurde im Jahre 937 zerstört…“. Diese erste Erwähnung nahmen die Bürger von Helmern im Jahre 1987 zum Anlass, ein Heimatfest zu feiern – die 1050 Jahrfeier.

Im 13. Jahrhundert gehörte das Dorf Helmern zum Komitat des Grafen von Everstein. Aus diversen Urkunden ist zu ersehen, dass in dieser Zeit viel Helmersches Land den heimischen Klöstern Willebadessen, dem Stift Heerse sowie den Zisterziensern in Hardehausen übereignet wurde.

Heute leben rund 190 Einwohner an den Ausläufern des Eggebebirges.

FrauenOrt Helmern

Unter der Schirmpatenschaft von NRW-Familienministerin Josefine Paul wählte das landesweite Projekt „Frauenorte“ insgesamt 50 Orte aus den eingereichten Bewerbungen aus, an denen historische Frauenpersönlichkeiten und ihr Lebenswerk geehrt werden. Der NRW-Frauenrat als Träger des Projekts hat in der letzten Auswahlrunde der Bewerbung des gemeinnützigen Vereins „Helmern – Dorf mit Kunst und Kultur“ den Zuschlag gegeben. Der Verein freut sich, dass die in Helmern geborene Äbtissin Benedicta von Spiegel (1874-1950) in das Projekt aufgenommen und damit im Jahr ihres 150. Geburtstages in besonderer Weise geehrt wird.

Die in Helmern / Willebadessen geborene Benedicta von Spiegel war eine ungewöhnliche Ordensfrau: weltläufig, politisch und im Wi­derstand gegen die Nationalsozialisten. Seit 1926  Äbtissin der Benediktinerinnenabtei St. Walburg im oberbayerischen Eichstätt – engagierte sie sich als entschiedene Gegnerin der Nazis  bis zur Kapitulation 1945 im ka­tholisch widerständigen Milieu.

Äbtissin Benedicta von Spiegel vor ihrem Geburtshaus, dem Rittergut Helmern 1930.

Gottesdienste

Kirche St. Kilian

Bei der Kirche in Helmern handelt sich um ein einschiffiges Gebäude. Der wesentliche Teil stammt aus dem Jahre 1713, dieses ist auch im Türsturz zu lesen.
1953 fand eine Erweiterung statt. Dabei wurde das Schiff in östlicher Richtung verlängert, der Dachreiter umgesetzt und an der Nordseite eine Sakristei angebaut.

Seit dem 13.02.1985 steht die Kirche unter Denkmalschutz.

Vermutlich entstand die erste Kapelle im 13. Jh. Über deren Standort und ob es einen Bezug zur jetzigen Kirche gibt, ist nichts bekannt.