14 Pilgerinnen und Pilger machten sich am Wochenende 17./18. Okt. von Westheim aus auf zu einer zweitägigen Pilgerwanderung über Hardehausen nach Willebadessen. Das Wetter war besser als angesagt, es tröpfelte nur ganz leicht und das hörte dann auch sehr schnell auf. Gegen Mittag kam sogar die Sonne heraus, die uns den Nachmittag über begleitete.
Nach der Begrüßung in Westheim und einem Impuls als Einstieg ging es über einen geteerten Wirtschaftsweg hinauf zum Eggeweg, der von Marsberg zu den Externsteinen in der Nähe von Detmold führt.
Auf dem Eggeweg ging es dann über schöne Waldwege vorbei an der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser zur Wüstung Blankenrode. Hier gibt es in der ehemaligen Ortschaft, von der nur noch einige Wälle und der Brunnen erhalten sind, Hörstationen. Über Bewegungsmelder ertönen aus Bäumen Stimmen, die über wichtige Orte oder Ereignisse aus dem ehm. Stadtleben erzählen.
Das Bild zeigt die Gruppe an der Wasserscheide Rhein – Weser.
Vorbei am Korintenteich erreichten wir das ehemalige Zisterzienserkloster Hardehausen. Auf dem Gelände der Klosters befinden sich die Landvolkshochschule und das Jugendhaus des Erzbistums Paderborn. Hier hatten wir eine Übernachtung gebucht.
Den Abschluss des Tages bildete nach dem Abendessen und einer Heiligen Messe noch ein gemütliches Beisammensein in der ehemaligen Schmiede.
Nach dem Frühstück am Sonntag ging es über die alte Kleinenberger Straße und einen schmalen Waldweg steil nach oben, bis wir dann endlich den Eggekamm und damit den Eggeweg erreichten. Belohnt wurden wir mit einem sehr schönen Waldweg, dem Klippenweg, der immer unmittelbar an der Kante entlangführte. Durch den Höhenunterschied waren wir nun aber direkt in den Wolken. Hierdurch hatten wir leider keine gute Sicht und das Gefühl es würde regnen, obwohl es nur die hohe Luftfeuchtigkeit war.
Dem Eggeweg folgten wir nun, vorbei an Bierbaums Nagel in Richtung Willebadessen. Vor Willebadessen haben wir dann den Eggeweg verlassen und sind am Riekebach entlang zum Willebadessener Viadukt gegangen. Dieser Abschnitt war sehr matschig, auch weil hier mit schwerem Gerät der Weg wie umgepflügt war.
Vom Viadukt aus war es dann nicht mehr weit bis zum Bahnhof, unserem Ziel.









