Über Muttertag waren 17 Pilgerinnen und Pilger von „Kloster zu Kloster“ im Sauerland unterwegs.
Nach einer kurzen Kirchenführung und einem Reisesegen durch Bruder Benjamin in der Abtei Königsmünster in Meschede machten sich die Teilnehmenden auf den Weg.
An markanten Stellen gab es unterwegs Gedankenanstösse und Impulse, was Pilgernde zu allen Zeiten bewegt und erhofft haben, Erfahrungen der Entschleunigung, der Alltagsunterbrechung, bewusstes Achtgeben auf die Natur, Verbindungen neu entdecken zu anderen Menschen, zu sich selbst und auch zu Gott.
Bei schönem, sonnigem Pilgerwetter ging es über die Nordroute zunächst nach Eversberg. Hier führte Pastor Ullrich Birkner, der auch an der Pilgerwanderung teilgenommen hatte, durch die Kirche, in der er als Vikar tätig war. Als Besonderheit wies er auf die doppelte Strahlenmadonna und das Chorfenster mit der Darstellung des Heiligen Familie hin.
Zunächst bergab und danach steil bergauf, wir waren im Sauerland, ging es nach Föckinghausen, dem höchsten Punkt am ersten Tag der Pilgerwanderung. Stetig bergab führte nun der Weg bis zur Ruhr ins Tal hinab.
Auf der anderen Seite der Ruhr ging es dann kurz bergauf zum Bergkloster in Bestwig. Hier warteten die Zimmer und ein Abendessen auf die Pilgerinnen und Pilger. Im Anschluss an das Abendessen feierte die Gruppe in der Kryta des Bergklosters mit Pastor Birkner die Heilige Messe.
Am Sonntag, ausgeruht und gestärkt durch das Frühstück, manche mit noch etwas müden Beinen, machte sich die Gruppe auf den Weg über die Südroute zurück nach Meschede.
Bis zur Mittagsrast an den Kantenköppen ging es zunächst bergauf und dann über sehr schöne Wege, meist durch den Wald zur Veleda-Höhle und weiter über Velmede bis nach Wehrstapel. Hier im Tal wurde die Ruhr überquert. Künstler haben aus alten Balken von Fachwerkhäusern die bekannten „Kantenköppe“ erstellt.
Ganz in der Nähe konnten sich dann alle von den Anstrengungen des auf und ab bei der Mittagsrast erholen. Der letzte Abschnitt wurde in Angriff genommen. Immer im Tal ging es nun nach Meschede bis zur Walburga-Kirche. Pastor Birkner führte uns durch die Kirche bevor wir Abschied voneinander nehmen mussten.
Glücklich und zufrieden hatten alle das Ziel erreicht. Zwei intensive, durchaus auch anstrengende Tage lagen hinter uns. Viele Gespräche und Eindrücke wurden unterwegs gesammelt und werden die Teilnehmenden sicherlich noch weiter begleiten.









